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Hier gibt's Neues von der punctum Versicherungsmakler GmbH.
(kunid) Mit rund 43 Prozent aller Todesfälle in Österreich gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen. Bluthochdruck wiederum ist der bedeutendste Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Daher ist es wichtig, dass jeder Erwachsene weiß, wie es mit seinem Blutdruck bestellt ist und was man notfalls gegen zu hohe Werte unternehmen kann.
Die Folgen von Bluthochdruck können katastrophal sein. Diese Erkrankung kann zum Schlaganfall, zum Herzinfarkt, zur Herzschwäche, zu Herzrhythmusstörungen, zum Nierenversagen und sogar zur Erblindung führen. Zum Beispiel steigt die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, nach Angaben von Gesundheitsexperten für Menschen mit Bluthochdruck auf das Siebenfache an.
Der Blutdruck
Im Herz-Kreislauf-System werden alle Körperregionen mithilfe des Blutes mit Nährstoffen versorgt. Das Blut muss dazu mit einem bestimmten Druck durch die Gefäße fließen. Je nach dem, welchen Bedarf der Organismus hat, wird bei einem gesunden Menschen die Höhe des Blutdrucks entsprechend angepasst. Beispielsweise steigt der Blutdruck bei körperlichen Anstrengungen und sinkt während einer Ruhephase oder beim Schlafen.
Bei der Blutdruckmessung werden zwei Werte ermittelt: Der obere (systolische) Druck ist der höchste Blutdruck, der durch die Herzmuskelkontraktion entsteht (Systole = Anspannungs- und Auswurfphase) und mittels der daraus resultierenden Pulswelle gemessen wird. Der untere (diastolische) Blutdruck ist der niedrigste Blutdruck, der vor der folgenden Herzmuskelkontraktion (Diastole = Entspannungs- und Füllungsphase) gemessen wird.
Was ist Bluthochdruck?
Die Angabe der Blutdruckwerte erfolgt in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg), wobei 1 mmHg dem Druck entspricht, der von einer Quecksilbersäule von ein Millimeter Höhe erzeugt wird. Doch was ist Bluthochdruck überhaupt? Nach der geläufigsten Definition liegt eine Hypertonie (Bluthochdruck) vor, wenn der systolische (obere) Blutdruckwert 140 mmHg und/oder der diastolische (untere) Wert 90 mmHg oder mehr beträgt.
Wie das Bundesministerium für Gesundheit angibt, leiden rund 1,3 Millionen Menschen ab 15 Jahren an Bluthochdruck. Experten schätzen, dass jedoch über zwei Millionen Personen daran erkrankt sind. Doch viele wissen es nicht, weil bisher noch keine entsprechende Messung bei ihnen durchgeführt wurde. In vielen Fällen wird die Hypertonie erst bemerkt, wenn der Kreislauf oder innere Organe geschädigt sind oder wenn es zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kam.
Regelmäßig messen
Prinzipiell ist es daher wichtig, dass jeder seinen Blutdruck regelmäßig messen lässt. Dies kann beim Arzt oder auch in der Apotheke geschehen. Alternativ gibt es auch spezielle Blutdruckmessgeräte für den Eigengebrauch.
Eine regelmäßige Blutdruckmessung ist sinnvoll, da ein normaler oder niedriger Blutdruck im Laufe der Zeit nicht unbedingt immer so bleibt. Dies wird auch dadurch bedingt, dass im Alter die Gefäße ihre Elastizität verlieren können, und das wiederum zum Bluthochdruck führen kann. Experten schätzen, dass jeder zweite über 60-Jährige an Hypertonie erkrankt ist.
Auf den Lebensstil kommt es an
Um einem hohen Blutdruck vorzubeugen oder für eine Verbesserung im Krankheitsfall zu sorgen, ist eine gesunde Lebensweise von großer Bedeutung. Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass ein mäßiger Bluthochdruck mit systolischen Blutdruckwerten zwischen 140 bis 159 mmHg und/oder diastolischen Werten zwischen 90 bis 99 mmHg durch eine Änderung der Lebensweise normalisiert werden kann.
Neben einer regelmäßigen Bewegung, am besten ein dreimal wöchentliches Ausdauertraining von je 30 bis 45 Minuten, gehören dazu ein ausreichender und ungestörter Schlaf, die Vermeidung von chronischem Stress, kein Nikotin und eine gesunde Ernährung. Gesundheitsexperten empfehlen hierzu die Mittelmeerküche, also eine Ernährung mit viel Gemüse, Salat, Obst, Fisch, Vollkornprodukten, Raps- und Olivenöl.
Ärztlicher Rat ist wichtig
Zudem sollte Übergewicht vermieden oder, wenn bereits vorhanden, abgebaut werden. Des Weiteren sollte man möglichst nicht mehr als vier bis fünf Gramm Salz täglich zu sich nehmen. Auch übermäßiger Alkoholkonsum kann die Ursache von Bluthochdruck sein oder die Krankheit verstärken. Nach den Empfehlungen von Gesundheitsexperten sollte die Alkoholzufuhr daher höchstens zehn Gramm Alkohol bei Frauen oder 20 Gramm bei Männern pro Tag betragen. Etwa 20 Gramm Alkohol sind in rund 0,25 Liter Wein enthalten.
Grundsätzlich sollte bei Bluthochdruck immer ein Arzt zurate gezogen werden, denn eventuell ist auch eine Medikamenteneinnahme notwendig. Eine gegen Hypertonie verschriebene Arznei sollte auf keinen Fall ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder die Dosis auf eigene Faust verringert werden.
(kunid) Nach einer Studie eines Versicherers glauben nur noch drei Prozent der Österreicher, dass das gesetzliche Pflegegeld ausreicht. Dennoch haben mehr als die Hälfte der Bürger sich noch nicht mit der eigenen Pflegevorsorge auseinandergesetzt.
Im Auftrag einer Versicherungsgruppe ermittelte die GfK Austria GmbH die Einstellung der Österreicher zur Pflegevorsorge. 57 Prozent der Österreicher sind demnach der Meinung, dass man frühzeitig mit der Pflegevorsorge beginnen sollte.
Allerdings haben auch 55 Prozent der Befragten zugegeben, dass sie sich mit dem Thema Pflegevorsorge noch nicht auseinandergesetzt haben. Während 30 Prozent erklärten, dass sie einen gewissen Eigenbetrag im Pflegefall leisten könnten, gaben 62 Prozent an, keine entsprechende Vorsorge dafür getroffen zu haben.
Die Kosten der Pflege
Für einen Platz in einem öffentlichen Pflegeheim muss man zwischen 1.500 bis 3.500 Euro rechnen. In privaten Einrichtungen können die Kosten im Einzelfall bis zu 7.000 Euro monatlich betragen. Die Höhe des gesetzlichen Pflegegeldes richtet sich nach der Pflegebedürftigkeit des Betroffenen und liegt im Monat zwischen 154,20 Euro und maximal 1.655,80 Euro.
Und auch wenn der Pflegebedürftige zu Hause versorgt werden will, was derzeit bereits in über 80 Prozent der Fall ist, müssen Betroffene einiges aus der eigenen Kassa zusteuern. Bei Pflegestufe 2 steht dem Pflegebedürftigen für mehr als 85 Stunden Pflege im Monat 284,30 Euro Pflegegeld zu. Das sind bei 86 Stunden Pflege im Monat knapp 3,30 Euro pro Stunde, die die gesetzliche Pflegeversicherung abdeckt.
Für eine qualifizierte Pflegehilfe muss man jedoch rund 30 Euro oder mehr pro Stunde rechnen. Außerdem lagen die monatlichen Kosten für eine dauerhafte Pflege bereits im Jahr 2008 bei 2.575 Euro im Durchschnitt und sind seither weiter gestiegen.
Private Polizze bietet finanzielle Sicherheit
Wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Alterspension gerade einmal 1.110 Euro beträgt, ist klar, dass für die meisten im Alter – also in dem Lebensabschnitt, bei dem die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu werden sehr hoch ist – eine hohe Absicherungslücke im Pflegefall besteht. Doch auch in jungen Jahren kann es durch Krankheit oder Unfall zu einer Pflegebedürftigkeit kommen. Daher ist für die finanzielle Sicherheit eine frühzeitige Vorsorge wichtig.
Die private Versicherungswirtschaft bietet hierzu diverse Lösungen an. Ein Versicherungsfachmann hilft einem, eine individuell bedarfsgerechte Absicherungsmöglichkeit zu finden.
Übrigens: Je früher man eine entsprechende private Pflegeversicherung abschließt, desto günstiger sind die Prämien, da die meisten Versicherungsbeiträge vom Alter und vom Gesundheitszustand des Versicherten abhängen.
(kunid) Für die Österreicher ist der demografische Trend zu einem größeren Anteil von Pensionisten im Verhältnis zu Erwerbstätigen mehrheitlich kein Anlass zu besonderer Sorge. Das mag vielleicht daran liegen, dass sie durchaus willens wären, länger zu arbeiten. Selbst eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters findet eine Mehrheit. Ein Viertel der Österreicher würde auch in der Pension gerne arbeiten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Eurostat.
71 Prozent der Europäer sind sich darüber im Klaren, dass die Bevölkerung unseres Kontinents immer älter wird. „Sehr“ oder „eher“ besorgniserregend finden diese Entwicklung aber nur 42 Prozent, wobei Österreich im EU-Schnitt liegt. Wenig oder keine Sorgen über den demografischen Trend machen sich 56 Prozent der Österreicher und 55 Prozent der Europäer.
Das zeigt die vor Kurzem von der EU-Kommission veröffentlichte Eurostat-Umfrage „Aktives Altern“. Für diese wurden europaweit rund 26.700 Personen befragt, davon rund 1.000 in Österreich. Die Kommission sieht in dem Ergebnis einen „krassen Gegensatz zur Wahrnehmung der politischen Entscheidungsträger, die die demografische Entwicklung als sehr problematisch ansehen“.
Arbeiten bis 62 Jahre ist kein Problem
Das übliche Pensionsantrittsalter in Europa beträgt 65 Jahre, dennoch lag das durchschnittliche Antrittsalter 2009 bei etwa 61,5 Jahren. Die Spanne reichte dabei laut Eurostat von knapp unter 59 Jahren bis knapp über 65 Jahren – wobei die Alpenrepublik bekanntlich am unteren Ende der Skala liegt.
Dabei geben die Österreicher an, sie sähen sich durchaus in der Lage, durchschnittlich bis zum Alter von 62 Jahren zu arbeiten (EU-Schnitt: 61,7). Selbstständige geben in Österreich mit 64,8 Jahren den höchsten Wert an, den niedrigsten Arbeiter mit 60,7 Jahren.
49 Prozent für ein höheres gesetzliches Pensionsantrittsalter
Was das gesetzliche Pensionsantrittsalter angeht, glaubt nur ein Drittel der Europäer, dass es bis 2030 angehoben werden muss – obwohl dies, so die Kommission, mittlerweile eine klare politische Priorität in vielen Mitgliedstaaten darstelle.
In Österreich liegt die Zustimmung über dem EU-Schnitt: Hier stimmen 14 Prozent einem solchen Schritt „voll“ und 35 Prozent „eher“ zu. 23 Prozent teilen diese Ansicht „eher nicht“, 19 Prozent lehnen eine solche Anhebung gänzlich ab. Es steht insgesamt also 49 zu 42 für eine Anhebung.
Länger arbeiten
33 Prozent der Europäer – aber nur 25 Prozent der Österreicher – würden auch nach Erreichen des Pensionsanspruchsalters gerne einer Arbeit nachgehen. Wieder ist der Anteil bei den Selbstständigen am größten (48 Prozent). Nur 28 Prozent der leitenden und 22 Prozent der anderen Angestellten antworten in diesem Sinn; unter den Arbeitern sind es 19 Prozent.
Große Unterstützung (EU: 61 Prozent, Österreich: 63 Prozent) findet die Idee, den Beschäftigen auch nach Eintritt ins offizielle Pensionsalter die Möglichkeit zu geben, weiterzuarbeiten. 33 Prozent (Österreich: 26 Prozent) sind im Gegensatz dazu der Meinung, dass bei Erreichen des Pensionsantrittsalters auch mit der Erwerbstätigkeit verpflichtend Schluss sein muss.
Vorsorgen statt im Alter schuften
Rund ein Drittel der Befragten einer anderen Studie rechnete nur mit einem Verdienstentgang von brutto 400 bis 800 Euro bei Pensionsantritt. Nach Meinung von Experten muss jedoch ein heute zwischen 30 und 45 Jahre alter Arbeiter oder Angestellter mit einer Pension rechnen, die im Durchschnitt 800 bis 1.000 Euro monatlich niedriger ist als sein letztes Aktiveinkommen.
Wer also sichergehen möchte, dass er im Alter nicht noch unbedingt arbeiten muss, um seinen bisherigen Lebensstandard halten zu können, sollte entsprechend vorsorgen. Bei der Ermittlung, wie hoch die tatsächliche Pensionslücke im Einzelfall voraussichtlich sein wird und welche Altersvorsorgeprodukte individuell am besten passen, hilft ein Versicherungsfachmann gerne weiter.



